Das historische Regensburg
Mit rund 150.000 Einwohnern, darunter viele Studenten, ist Regensburg die fünftgrößte Stadt Bayerns. Sie ist Hauptstadt der landschaftlich reizvollen Oberpfalz und liegt am nördlichsten Punkt der Donau. Nordöstlich der Stadt beginnen die Ausläufer des Bayerischen Walds. Naab und Regen münden in Regensburg in die Donau.
An diesem exponierten Punkt siedeln bereits seit der Steinzeit Menschen. Den Beginn der Stadtgeschichte bezeichnet das Jahr 179 n. Chr., als der römische Kaiser Marc Aurel das Legionslager Castra Regina gründet.
Der römische Ursprung und die fast vollständig erhaltene mittelalterliche Altstadt mit ihren Wahrzeichen Dom St. Peter, Steinerne Brücke und Historisches Rathaus machen Regensburg zu einem vielbesuchten Reiseziel. Seit dem 13. Juli 2006 gehören die Regensburger Altstadt und der nördlich der Donau gelegene historische Stadtteil Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe.
Sehenswürdigkeiten
Dom St. Peter
Der Dom ist unangefochten der Mittelpunkt der Stadt. Mit seinen 105 Meter hohen Türmen und dem gewaltigen Baukörper beherrscht er das Stadtbild. Um 1250 wurde mit dem Bau dieses Wahrzeichens begonnen, bis zu seiner Fertigstellung vergingen Jahrhunderte.
Altes Rathaus
Nach einem Besuch des imposanten Doms lohnt ein Gang zum Alten Rathaus vor allem wegen der geschichtlichen Hintergründe, die es verkörpert. Das Alte Rathaus zeugt von der Reichsfreiheit und der Selbst-Verwaltung der Stadt im Mittelalter. Nach dem Vorbild der mächtigen Patrizierburgen entstand zunächst Mitte des 13. Jahrhunderts der mittlere Teil des Komplexes mit dem Rathausturm, Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Bauwerk vollendet.
Steinerne Brücke
Die Steinerne Brücke, neben dem Dom das Wahrzeichen der Stadt, ist ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst und Ausdruck des Reichtums und des Wagemuts der Regensburger Bürger. Sie ist die älteste, ausschließlich aus Stein erbaute und noch heute voll funktionsfähige Brücke Deutschlands. Der Blick auf Stadt und Donau ist von diesem Bauwerk aus besonders stimmungsvoll.
Porta Praetoria
Regensburg hat seinen Ursprung in der Römerzeit. Diesen Teil der Geschichte der Stadt verkörpert die Porta Praetoria, das Nordtor des ehemaligen Römerlagers Castra Regina. Errichtet wurde der Torbogen um 179 n. Chr., im Jahre 1885 wurde das Bauwerk wiederentdeckt und freigelegt.
Patrizierhäuser und Türme
In der Altstadt allgegenwärtig prägen diese burgartigen Wohnhäuser mit ihren hoch in den Himmel ragenden Türmen das Stadtbild. Etwa 40 dieser sogenannten Geschlechtertürme, einst von wohlhabenden Patrizierfamilien bewohnt, zeugen heute noch vom ehemaligen Reichtum der Stadt. Der höchste von ihnen ist der Goldene Turm in der Wahlenstraße











