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Bischofshof

Durch das Tor der Porta Praetoria gelangen wir in die weiträumige Anlage des Bischofshofes. Diese Residenz geht möglicherweise schon auf die ersten Regensburger Bischöfe zurück. Die heute erhaltenen Gebäude stammen aus dem 13.-16. Jahrhundert. Der Nordflügel des Bischofshofes wurde hauptsächlich 1454, der West- und Südflügel im 16. Jahrhundert umgebaut.
Damals erhielt auch der Nordflügel seine hofseitigen Arkaden, die der Schule Hans Hiebers aus Augsburg zuzuschreiben sind. Im Südostflügel befindet sich das Domschatzmuseum in Räumen des 14. Jahrhunderts bzw. von 1617. Von dort ist der Dom auch direkt zugänglich. 1810 wurde im Bischofshof die Übergabe der Stadt Regensburg an Bayern vollzogen, die auch zur Säkularisation der bischöflichen Residenz führte.

Wir verlassen den Bischofshof und kommen zu der daran angebauten Stiftskirche St. Johann, früher Taufkirche des Domes. Sie trat an die Stelle einer älteren Kirche im Bereich der Domtürme und geht auf eine Abfindung des Kollegiatstiftes von 1380 zurück. Die Kirche selbst wurde 1760-69 und 1888-90 durchgreifend umgestaltet. Sie beherbergte einst Altdorfers Bildnis der Schönen Maria (jetzt im Diözesanmuseum). Gegenüber der Kirche St. Johann befindet sich der Krauterermarkt mit dem Adlerbrunnen aus dem 16. Jahrhundert.

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