Fischmarkt
Über den Schmerbühl gelangen wir zum Fischmarkt mit dem Fischmarktbrunnen. Der Fischmarkt gehört zu den ältesten Marktplätzen in Regensburg. 1529 ließ der seinerzeitige Stadtbaumeister Albrecht Altdorfer diesen zentralen Platz zwischen Fleischhaus und Goldener-Bären-Straße als Fischmarkt nach oberitalienischem Vorbildern pflastern.Dazu gehören auch die noch erhaltenen steinernen Bänke. Die Reichsstadt errichtete 1551 auf dem Platz einen Brunnen, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Zeichen reichsstädtischer Stärke und Wehrhaftigkeit errichtet wurde. Im Reigen der drei Regensburger Tugendbrunnen verkörpert er die Allegorie der Fortitudo.
Vom Fischmarkt wenden wir uns in die Goldene-Bären-Straße, wie viele Regensburger Straßen benannt nach einem ehemaligen Gasthof. Vorbei an den Resten der ehemaligen romanischen Kapelle St. Georg im Wiedfang, davor ein Ziehbrunnen von 1610, gelangen wir zur südlichen Anfahrt der Steinernen Brücke.
Amberger Salzstadel
Linkerhand der Anfahrt der Amberger Salzstadel, errichtet 1487 zur Zwischenlagerung des für die Oberpfalz bestimmten Salzes. 1551 erweitert, seit der Sanierung 1989/92 Studentenheim.
Regensburger Salzstadel
An der rechten Brückenauffahrt steht der reichsstädtische sogenannte Regensburger Salzstadel, errichtet von 1616-1620, als Salzlagerhaus mit mächtigem fünfgeschossigem Dachstuhl.





