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Historische Wurstküche/ Porta Praetoria

Sie war wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert während der Errichtung der Steinernen Brücke eine Garküche, wird jedoch erst 1615 erstmals urkundlich erwähnt, als der Vorgängerbau dem Regensburger Salzstadel weichen musste.

Gegenüber der Historischen Wurstküche steht das ehemalige Hotel Zum Weißen Lamm, in dem 1786 Goethe logierte, als er auf der Reise nach Italien in Regensburg Halt machte.

Am südlichen Ende der bergan führenden Weißen-Hahnen-Gasse gelangen wir zu der ehemaligen Salvatorkapelle (Unter den Schwibbögen 1). Die Salvatorkapelle entstand zur Sühne eines Hostienfrevels von 1476 und diente dann nach der Reformation 1542 als Wohnhaus, später als Gasthof Zum Weißen Hahn, der der Straße den Namen gab. Noch heute enthält die Gaststätte einen Einstützenraum mit Sterngewölbe, ganz in der Tradition eines damals üblichen Kapellentyps, hier akzentuiert durch breitprofilierte Gurtbögen. Wir biegen nun in die Gasse Unter den Schwibbögen ein, die der ehemaligen Nordmauer des römischen Lagers Castra Regina entlang verläuft.

Die Porta Praetoria ist das zugehörige Nordtor. Erhalten sind der westliche von ursprünglich zwei Torbögen und der östliche Flankenturm. Selbst die Reste der einstigen Befestigung sind noch eindrucksvoll.

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